Rütt-Arena

 

                         1926 - 1931

 

 

 

 


 

 

Die Geschichte der Rütt-Arena (4)

 

 

Im Regen

 

Die Rütt-Arena erlebte glänzende Veranstaltungen bei schönem Wetter und ausverkauftem Haus. Sehr häufig aber regnete es und die Rennen fanden vor leeren Rängen statt oder fielen ganz aus.

 

Walter Rütt musste den teuren ausländischen Fahrern trotzdem die Spesen zahlen und verlegte die Rennen in seiner Angst auf zwei oder drei Tage. Weitere Aufenthaltsspesen waren fällig, die Rennen verregneten wieder und so gab es neben schönen Überschüssen auch gewaltige Defizite. 

 

 

 

 

 

Karikatur "Illustrierter Radrennsport"

 

 

Eine typische Meldung in der "Neuköllnische Zeitung" vom 1. Juni 1930 lautete:

 

"Als gestern die Rennen auf der Rütt-Arena beginnen sollten, rauschte ein Gewitterregen hernieder, der die Holzbahn völlig unter Wasser setzte; etwas später gab es einen neuen Guss und vernichtete alle Hoffnungen, dass das Rennen vielleicht mit Verspätung doch noch stattfinden könne.

 

Die Rennen sollen nunmehr heute, 20:15 , vor sich gehen. Zum Austrag gelangen bekanntlich der 5. Lauf zur Deutschen Fliegermeisterschaft sowie ein 50-Kilometer.Mannschaftsrennen. Die gelösten Karten behalten Gültigkeit."

 

  

 

Sprichwörtlich

 

Walter Rütts Wetterpech wurde in Berlin mit der Zeit sprichwörtlich.

 

Die einen sagten: "Wenn Rütt Rennen macht, regnet es", die anderen: "Wenn es regnet, hat Rütt Rennen".

 

 

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